AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) geben wider, welche Vertragsbedingungen eine Vertragspartei an die andere Partei stellt. In den §§ 305-310 des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) wird das Recht der AGB geregelt.

Für die AGB ist es unwichtig, ob sie in die Vertragsurkunde integriert sind oder einen gesonderten Bestandteil des Vertrages bilden. Sie werden aber nur dann Bestandteil eines Vertrages, wenn sie wirksam darin einbezogen wurden. Bis auf wenige Ausnahmen muss der Verwender der Online Shop AGB bei Vertragsschluss ausdrücklich auf die AGB hinweisen, sodass der andere Vertragspartner vom Inhalt Kenntnis nehmen kann und sein Einverständnis geben kann. Sollte der Vertragpartner den AGB widersprechen, werden sie nicht Vertragsbestandteil. Auch überraschende Klauseln, die nach dem äußeren Erscheinungsbild der AGB nicht zu erwarten waren oder so ungewöhnlich sind, dass der Vertragspartner damit nicht rechnen konnte, führen dazu, dass die AGB ungültig werden.

Unter Kaufleuten gibt es die Besonderheit, dass durch ein so genanntes Kaufmännisches Bestätigungsschreiben, auch noch nach Vertragsschluss AGB in den Vertrag einbezogen werden können, solange die andere Vertragspartei nicht widerspricht. Auch wenn AGB nicht Vertragsbestandteil geworden sind, bleibt der Vertrag dennoch wirksam. Anstelle der AGB gelten dann die gesetzlichen Regelungen.